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Feb-2015

Tunesien 2015

Unterwegs   /  
  • Abfahrt in Genua

    Gannet hat seine neuen Freunde getroffen. Alle ein wenig grösser, aber das passt schon.

  • Wasserspeicher bei Qairawān

    Die sehen nicht so spektakulär aus, die Fahne im Wind aber schon.

  • Ebenfalls in Qairawān: Essen an der Strasse

    In der Nähe des Stade Hamda Elaoueni haben wir leckere Brote mit Ei, Thunfisch und Harissa gegessen.

  • Grosse Moschee von Qairawān

    Zwischenstopp an der grossen Moschee.

  • Ebenfalls in der grossen Moschee

    Eingangstür des grossen Turms.

  • Bummel in der Altstadt von Qairawān

    Ganz nett, aber leider waren viele Läden geschlossen (zumindest in der Suq).

  • Kleine Moschee von Qairawān

    In der Zaouia Sidi Sahbi gab es nette Mosaike.

  • Lagerfeuer

    Die meisten Abende gab es ein Lagerfeuer. Gemütlich beisammen sitzen und schwatzen: ganz angenehm in der Kälte.

  • Ab jetzt offroad unterwegs

    Da muss der Druck auf dem Pneu angepasst werden. Weniger ist mehr.

  • Zu Mittagessen

    Picknicken auf halbem Weg nach Gafsa.

  • Auf dem Weg zur Rommelpiste

    Hier waren wir ordentlich flott unterwegs: Ziel war die Rommelpiste – ein gut erhaltenes Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg.

  • Übernachten bei der Rommelpiste

    Etwas abseits in einer Senke.

  • Müll in Tunesien

    Ein etwas krasses Beispiel für ein gängiges Problem. An vielen Orten (oder ausserhalb) wurde der Müll einfach wild deponiert und stellenweise angezündet.

  • Bummel in Mides

    In der Oase von Mides wanderten wir ein kleines Stück durch eine Schlucht. Die richtige Richtung war relativ wichtig: Ein Kilometer weiter war die algerische Grenze.

  • Und noch eine Schlucht

    Dieses Mal bei Tamaqzah.

  • Chott el Djerid

    Dieser Salzsee der manchmal trocken und manchmal tückisch feucht ist, ist vor Jahren einem Bus zum Verhängnis geworden. Wir hatten mehr Glück und konnten durchfahren.

  • Versteinerte Dünen

    Besichtigung bei Fatnssah.

  • Erstes Fahrtraining in den Dünen

    In der Wüste… naja, so einfach ist es auch wieder nicht.

  • Hilfe ist da

    Peter schiebt uns aus dem Sand. (Danke!!!!)

  • Sandrosen

    Zum selber pflücken… oder so.

  • Scheisshaus in der Wüste

    Leider war es nicht immer so komfortabel. Buddeln, Geschäft, Scharren – so war es üblich.

  • Endlich da...

    …die ersten grossen Dünen warten auf uns (und Peter war zum Glück auch noch dabei – wegen rausschieben, -ziehen, -graben.

  • Und doch nicht

    Manchmal war es zum Davonlaufen.

  • Beim Jebil Tembaine

    Hier haben wir einen spektakulären Abendplatz gefunden. Mitten in den Dünen und zwischen zwei Bergen.

  • Brunnen in der Wüste

    Nomaden frischen ihre Wasservorräte auf. Das Wasser sammelten sie in Fahrzeugschleuchen und wurde mit Dromedaren (oder waren es doch Kamele?) transportiert.

  • Panne

    …und was für eine

  • Federbruch beim Toyota

  • Robby bleibt ruhig

    Offenbar gibt es nichts, was dieser Mann in der Wüste nicht reparieren kann. Eben mal das Schweissgerät rausgeholt und die Feder wieder verschweisst.

  • Praktikantin Ursi hilft

    Aber so eine Schweissarbeit braucht auch jemanden, der die Klemme an die Batterie hält (insbesondere dann, wenn die erste Klemme durch die Hitze schon hinüber ist). Wer kann das besser als Ursi? Niemand. Darum hielt Ursi. Gefühlte Stunden.

  • Weiter geht's

    Gannet auf der Düne. Unten an der Düne. Auf der Düne. Unten an der Düne… Und wo war noch gleich der Weg?

  • Zwischen der Düne

    …kam auch mal vor. Zuhause vor dem Bildschirm: Bitte nicht nachmachen.

  • Unser Kleiner kann das

    Auch Gannet durfte mal jemanden aus dem Sand holen.

  • Geschafft

    Wir haben es immer in die Dünen geschafft und zum Glück auch wieder hinaus. Manchmal mit viel Buddelei und Abschleppen. Auch die Seilwinde kam zum Einsatz.

  • Vor dem Sandsturm

    Ein paar Kilometer vom Jebil National Park
    entfernt fanden wir ein ruhiges Plätzchen zum Übernachten. Bis der Sandsturm kam.

  • Mad Max

    Rasen auf der Piste, mit sechs Fahrzeugen sieht das schon sehr beeindruckend aus.

  • Verlassene Stadt

    Zeraoua ist ein verlassenes Bergdorf. Ein paar weniger Bewohner gibt es da zwar noch, doch die meisten Gebäude stehen leer.

  • Zeraoua

    Berberzeichen an den Wänden der verlassenen Stadt.

  • Auch in Zeraoua

    Ein österreichischer und ein amerikanischer Kanister. Die Österreicher sind offenbar wetterfester.

  • Noch ein letzter Blick

    Auch wir verliessen die verlassene Stadt und suchten uns ein Camp in der Nähe.

  • Star Wars

    … in Matmata. Hier wurde ein Teil von Star Wars gefilmt.

  • Und Chewbacca war noch da

    Sieht im TV irgendwie grösser aus.

  • Erdlöcher in Matmata

    Die Bewohner bauten ihre Häuser in den Untergrund. Hier der Blick von oben in das Museum. Die anderen Erdlöcher sahen nicht mehr ganz so ordentlich aus. Und noch einer für Insider: Jalla! Jalla! Mach ma offen! Kriegst auch nen Dinar für.

  • Nach der Saket-Schlucht

    Die war ziemlich eng. Ursi ist da aber locker durchgeheizt.

  • Kolosseum von El Djem

    Beeindruckend gross und sehr gut erhalten.

30. Januar 2015 – Reise nach Genua

Die Fähre legte zwar erst am 31. Januar ab, wir wollten aber auf Nummer sicher gehen. Also fuhren wir bereits einen Tag früher nach Genua und übernachteten auf einem Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt. Bei Pizza und Wein richteten wir es uns gemütlich ein.

31. Januar 2015 – Auf die Fähre

Bei der Einfahrt zum Hafengelände trafen wir die anderen Teilnehmer der Reise. Der verabredete Parkplatz war ne Baustelle – machte aber nichts. Wir haben uns alle gefunden, die Fahrzeuge waren ja kaum zu übersehen und viel los war auch nicht. Anschliessend war laaaanges warten angesagt, bevor wir den ersten von gefühlten 20 Papierkram erledigen konnten. In der Reihe standen also drei Toyotas (Robby und Maiky, Peter, Holger und Heike mit Sohnemann Vincent) und zwei Defender (wir und Michael). Wartend. Europa verabschiedete sich noch mit etwas Hagel, dann ging es nach einer Würstchenverpflegung durch Robby auf die Fähre. Bier lag auch drin, der Eingang zur Fähre war ja ordentlich breit.

1. Februar 2015 – Überfahrt nach Tunis

Etwas langweilig aber OK. Die Fähre legte mit Verspätung ab und die Fahrt war dann auch ordentlich schwankend. Immerhin war die Bar geöffnet und dank dem Alkohol konnte man die Schieflage einigermassen wieder ausgleichen. Gegen Abend kamen wir zur Dämmerung im Hafen von Tunis an. Da ging es durch die Zollkontrolle – relativ schnell – und weiter in Richtung Hammamet zum Hotel. Da trafen wir Peter und Renate, mit ihrem Defender.

2. Februar 2015 – Bummel in QAIRAWĀN

Die erste Etappe führte uns im Konvoi nach Qairawān. Dort besichtigten wir die Wasserspeicher und zwei Moscheen (siehe Bilder oben). Mittagessen gab es am Strassenrand: Leckere, belegte Fladenbrote. Übernachtet haben wir das erste Mal „wild“ etwas südlich von Qairawān.

3. Februar 2015 – Über Gafsa zur Rommelpiste

Luftdruck angepasst (vorerst etwas unter 2 bar) und ab zur Rommelpiste. An diesem Tag ging es vor allem um Kilometer. Wir haben nur eine kurze Pause bei einer Schlucht gemacht, wo man auch Sequenzen für Star Wars gedreht hat. Gegen Abend fuhren wir dann ein Stück auf der sogenannten Rommelpiste und machten Pause etwas abseits davon. Ein schöner, ruhiger Flecken Einöde. Für viele auch die erste Gelegenheit, das eigene Geschäft im Boden zu vergraben. Naja, man gewöhnt sich daran.

4. Februar 2015 – Auf zur Algerischen Grenze

Weiter auf der Rommelpiste durch eine schöne Landschaft auf einer gut befahrbaren Betonstrasse ging es Richtung Midès. Der alte Teil der Oase liegt direkt über einer beeindruckenden Schlucht, nur einen Kilometer von der algerischen Grenze entfernt. Zuerst wanderten wir durch die Schlucht, anschliessend besuchten wir die verlassenen Ruinen. Wo man auch die alte Bauweise betrachten konnte. Nach einem leckeren Pfefferminztee zogen wir uns etwas aus dem Grenzgebiet zurück und suchten uns ein Übernachtungsplatz rund 4 km hinter der Grenze. Nach dem Abendessen und einem Besuch des tunesischen Militärs, kam auch noch die Touristenpolizei vorbei. Diese wollten uns partout nicht dort übernachten lassen. Nach langen Diskussionen und einem versandeten Polizeiauto liessen wir uns überreden unsere Zelte nochmals einzupacken und ein paar Kilometer weiter ins Landesinnere zu ziehen. Die neue Lagerstelle war auch ganz ok. Wir sahen auf alle Fälle keine Algerier oder Terroristen.

5. Februar 2015 – Über den Chott el Djerid

Zeit sich ganz von der algerischen Grenze zu verabschieden und auf in Richtung Sandwüste. Dabei führte uns der Weg über den grossen Salzsee Chott el Djerid. Seit einigen Jahren führt eine gute Strasse durch, was die Fahrt sehr erleichtert. An einer Stelle verliessen wir diese jedoch um einen schon seit Jahren eingesunkenen Bus zu besichtigen. Dies war nur dank der trockenen Verhältnisse möglich. Anschliessend machten wir uns auf zu den ersten  Sanddünen. Nach einem einfachen Stück Sand sind wir an einem guten Übernachtungsplatz an einem Brunnen mitten in den Dünen angekommen. Hier hatten wir auch die Möglichkeit neben dem Camp eine etwas grössere Düne zu befahren. Dank der guten Einweisung von Peter war das nach ersten Bergeaktionen und Schaufeln in einem dritten Anlauf auch kein Problem mehr.

6. Februar 2015 – Sandrosen zum selberpflücken

Sandrosen entstehen nur an wenigen Stellen in der Wüste. Diese sind auf manchen Karten eingezeichnet und können wenn es die Sandverhältnisse zulassen gut besucht werden. So viele Sandrosen auf einem Stück. Nie hätten wir gedacht, dass Sandrosen so einfach gesammelt werden können. Das Schwierige war eher, sich die Schönsten davon auszusuchen und zu hoffen, dass es diese auch unbeschädigt in die Schweiz schaffen. Nun da wir so richtig im Sand angekommen waren, wurde auch der Luftdruck noch einmal gesenkt. Wir fuhren ab da noch mit 0.9 bar. Am Abend ging es zurück in die Zivilisation, in Douz versorgten wir uns für die nächsten paar Tage mit Wasser und Essen.  Auch Bier mit Alkohol konnten wir dort noch auftreiben. Auf dem Campingplatz gab es zudem nach einer Woche auch mal wieder eine warme Dusche, was wirklich eine willkommene Abwechslung war.

7. Februar 2015 – Ab in die Sahara

Von Douz, dem Tor zur Wüste, ging es für die nächsten 3 Tage los. Nur noch Sand und etwas Schotter waren nun angesagt. Einmal um den Jebil National Park und an den Djebel Tembaine. Zwischen den Tafelbergen schlugen wir das Lager auf. Besucht wurden wir von mehreren Beduinen (oder Berber) welche mit ihren Kamelen durchzogen.

8. Februar 2015 – Tafelberge

Wir kletterten hoch auf einen der Berge und liessen uns von der unglaublichen Aussicht beeindrucken. Wüste soweit das Auge reicht! Unsere Autos schienen verloren zwischen den Dünen zu stehen. Und weiter ging’s! Wir fuhren auf einen Tafelberg. Im vierten Anlauf hatten auch wir es geschafft. Beziehungsweise Ursi hat es geschafft, nachdem Heiko ausstieg. Zum Glück waren wir so leicht :-) Dann doch noch eine Panne! An einem eigentlich unspektakulären Ort brach Robby eine der vorderen Federn. Ohne grosse Aufregung wurde diese während einer verlängerten Mittagspause mal kurz zusammengeschweisst. Weiter ging’s! Und auch so richtig in die Dünen. Ursi legte mal vor und vergass irgendwie, dass unser Gannet noch eine Bremse hat. Vollgas durch die Dünen und knapper Stopp vor dem Trichter (und Vincent). Sah aufregend aus im Staub hinten dran.

9. Februar 2015 – Sand

Harter Tag im Sand. Nur gerade 25 km haben wir an diesem Tag geschafft! Buddeln, Bergen, Abschleppen sind das Programm. Am Abend fegt noch ein Sandsturm an uns vorbei. Wir essen das einzige Mal in den Autos. Zum Glück war der Spuk aber bald vorüber und wir konnten doch noch die Sterne bei dem Feuer geniessen.

10. Februar 2015 – Aus der Sahara

Mad Max! Eine super Piste erwartet uns an diesem Morgen. Schnell kommen wir voran, die Piste ist so breit, dass mehrere Autos nebeneinander fahren können. Das sieht schon sehr cool aus. Gegen Mittag kamen wir in der Oase Ksar ghilane. Ursprünglich wurde da nach Öl gebohrt, gefunden hat man aber Wasser. Jetzt gedeiht mitten in der Wüste eine Oase mit einem warmen Tümpel, in dem wir baden konnten. Das erste richtige Waschen nach einer langen Zeit. Schön. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter. Motto: Piste machen. Wir legten ein ordentliches Stück zurück bis zur verlassenen Stadt Zeraoua. Ein beeindruckendes Fleckchen. Die Stadt ist ordentlich gross und wurde scheinbar plötzlich verlassen. Ein paar wenige Menschen lebten dort noch, wir trafen aber vor allem deren Hühner an. In der Nähe von Zeraoua schlugen wir auch unser Camp auf.

11. Februar 2015 – Matmata, Mach ma offen

Auf nach Matmata. In dieser Gegend leben und lebten die Menschen in Erdwohnungen, die man von oben einsehen kann. Den Meisten wohl bekannt aus Star Wars. Einige Wüstenszenen wurden in Matmata gedreht. Leider waren nur sehr wenige dieser Wohnungen zugänglich, auch wenn sie grösstenteils leer standen. Die Wohnungen, in die man hinein konnte/durfte, waren schon grösstenteils zerfallen.  In Matmata hörten wir noch unser Zitat der Reise – dieses begleitete uns den Rest und sorgte immer wieder für Lacher. Für Insider, die den Kontext kennen, hier nochmals zum Besten:

Jalla! Jalla! Mach ma offen! Kriegst auch nen Dinar für.

Nach Matmata fuhren wir über die sehr enge Saket-Schlucht weiter zu unserem letzten freien Rastplatz.

12. Februar – Strecke machen

Ein Tag im Fahrzeug. Wir fuhren direkt nach El Djem, wo wir eine ausgedehnte Mittagspause machten. Wer Lust hatte – eigentlich alle – besichtigte das gewaltige Kolosseum von El Djem. Dieses ist beeindruckend gut erhalten. Ein letztes grosses Highlight unserer Reise. Um 15 Uhr hiess es dann Abfahrt, zurück nach Hammamet ins Hotel. Dort weichten wir uns in der Badewanne ein und befreiten uns vom meisten Sand und Dreck. Ein Wohlfühlabend im Luxushotel und irgendwie waren wir alle etwas traurig, dass der Trip schon zu Ende war.

13. Februar – Back to Genua

Da gibt es nicht mehr viel zu sagen. Wir fuhren nach Tunis und machten vor der Fähre noch einen kleinen Abstecher nach Kartago. Viel zu sehen gab es da nicht mehr in der kurzen Zeit, die uns vor der Fähre noch blieb. Naja, eigentlich hatten wir noch genügend Zeit, aber das wussten wir vor der Zollkontrolle nicht. Diese dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Immerhin war die Überfahrt zurück nach Europa etwas sanfter als die Hinreise.

14. Februar – Pünktliche Ankunft

Wir verabschiedeten in Genua bereits alle auf dem Schiff. Jeder fuhr dann weiter für sich in Richtung Heimat. Aber da die Fahrt immerhin bis in die Schweiz fast 4 Stunden dauert – und alle Fahrzeuge nicht gerade Sportwagen sind – begegneten wir immer mal wieder einem Toyota oder Defender. So auch gleich vor der Grenze. Im Minikonvoi fuhren wir ab da mit Michael und Geraldine bis Sempach. Da machten wir gemeinsam Rast für das Abendessen. Ein letzter Abschied und ab nach Bern.

Weitere Bilder findet ihr übrigens bei den Reisefotos.

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  1. kathrin /

    coolio muchachos! aber frage gregi: wieso sieht man euch nie mit einem kalten bier?funktioniert der kühlschrank nicht?

  2. Ursi /

    Mit einem Bier in der Hand lässt es sich halt schlechter Fotografieren :-).
    Der Kühlschrank funktioniert soweit eigentlich, hat aber leider manchmal Aussetzer. Dies lag jedoch eher an dem Sand als an der Verkabelung.

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