19
Jun-2016

Gannet-Cargo: Teil 2

Gabon, Unterwegs   /  

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Was haben wir uns Sorgen gemacht. Hat die Grande Francia Verspätung? Ist Gannet überhaupt auf dem Schiff? Es war schon ein komisches Gefühl, das Zuhause einfach auf Hohe See zu schicken. Sollte alles nach Plan laufen, dann würde Gannet zwei Tage vor uns in Libreville ankommen. Auch etwas doof aber besser als zu spät.

Naja, wir verfolgten die Grande Francia über vesselfinder.com. Fast täglich. Und es lief alles nach Plan. Gannet kam tatsächlich zwei Tage vor unserem Flug in Libreville an. Und stand da… so hofften wir.

Freitags verliessen wir schliesslich unsere Unterkunft bei Alice in Lomé und flogen Gannet hinterher. Leider kamen wir zu spät an, um Gannet noch am selben Tag aus dem Hafen zu holen. Er stand also auch das Wochenende über. Da wir also Zeit hatten, suchten wir bereits am Sonntag das Büro von necotrans (dem Partner von Grimaldi in Libreville). Wir wollten am Montag keine Zeit mit Suchen verschwenden.

Dann kam der Montag. Wir nahmen uns erneut ein Taxi zu necotrans und rechneten mit dem Schlimmsten. Gannet weg. Niemand weiss von etwas und so weiter. Dann aber die grosse Überraschung: Das Personal war sehr freundlich und sie halfen uns sogar noch eine Autoversicherung abzuschliessen. Vor dem Mittag. Mittags dann die Fahrt zum Hafengelände, gemeinsam mit jemandem von necotrans. Wir stempelten das Carnet am Zoll ab und konnten dann endlich zum Parkplatz wo Gannet tatsächlich stand. Etwas staubig aber sonst in einwandfreiem Zustand. Den stündigen Sicherheitscheck liessen wir geduldig über uns ergehen (die Zöllner hatten grad einen Kurs bei den Amerikanern gemacht und wollten zeigen, was sie alles gelernt hatten). Auch hier: alles sehr freundlich und entspannt.

Wir hatten Gannet wieder. Endlich. Es war ein gutes Gefühl.

Kosten in Libreville:

  • Kosten bei necotrans: 250 Euro.
  • sonst nichts weiter (ausser der Versicherung, die hätten wir aber ohnehin abschliessen müssen)

Fazit: Was wir anders gemacht hätten

Viele Optionen hatten wir eigentlich nicht. Alles ging sehr schnell. Das nächste Mal würden wir aber wohl direkt über necotrans gehen und diese mit Grimaldi verhandeln lassen. Es ging zwar alles gut mit Grimaldi, aber hin und wieder war es doch eine Herausforderung der besonderen Art. In Libreville würden wir die Autoversicherung das nächste Mal machen bevor wir an den Hafen fahren. Das schnelle Auslösen von Gannet hat uns mehr als überrascht. Es wäre also genug Zeit geblieben, morgens erst die Versicherung zu machen.

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  1. Rosmarie und Günther /

    ISchön dass Ihr wieder zu dritt seid. Wir haben mit Euch gefiebert und gebangt, dass alles gut kommt. Wir wünschen Euch weiterhin tolle Begegnungen unfallfreie Weiterfahrt, bleibt gesund. Liebe Grüße R.& G.

  2. marius /

    Na dann, ab in den Süden. In Durban soll es sogar einen Pizza Hut geben – Kabusha!

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