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Jul-2016

Ins Himbaland von Namibia

Namibia, Unterwegs   /  

Der Weg nach Süden wird etwas länger. Die erste Etappe in Namibia führte uns nicht weiter in Richtung Cape Town oder das Camp Oppi Koppi in Namibia, sondern in den Westen ins Kaokoveld in die Nähe der Skeleton Coast. Erst hiess es aber Reserven auffrischen und einen 20 Liter Zusatzkanister Diesel kaufen. Wir hatten eine längere Strecke Offroad ohne Tankstellen vor uns. Einmal tanken vom Fass und mit dem Zusatztank war die Reichweite gross genug.

Gleich beim ersten Camp in Outapi war klar, wo wir gelandet sind: In Braai-Country. Im Community Camp der „Einkaufsstadt“ hatte jeder Campsite einen eigenen Grillplatz, Stromanschluss und fliessend Wasser. Ein Standard, den wir schon lange nicht mehr gewohnt sind. Wir kauften Fleisch und andere Lebensmittel für zwei Wochen und fuhren in den Westen in mehreren Etappen. Schliefen in fantastischen Campsites und „drümmligen“ aber sehr herzigen Community Camps. Zum Beispiel dasjenige vor dem Van Zyls Pass. Jeder einzelne Platz so gross wie ein komplettes Camp in der Schweiz. Begrüsst wurden wir mit einem herzlichen „Jaa“ eines Himbas, stehend in einer Holzhütte, die wohl um ihn herum gebaut wurde. Mehr als „Jaa“ konnten wir dann auch nicht mit ihm austauschen. Himbas begegneten wir sehr vielen. Meist standen sie bettelnd neben der Piste.

Der Pass schliesslich hatte es in sich. Wir würden das wohl nicht mehr mit einem einzigen Fahrzeug machen. Steil, steinig und an einigen Stellen auch sehr gefährlich für Gannet. Wer da nicht aufpasst, hat kein Fahrzeug mehr. Wir meisterten den Pass jedoch ohne grosse Probleme und erreichten das Marienfluss-Tal, wo wir im Camp Syncro schliefen. Sehr schön gelegen am Grenzfluss zu Angola und von Schweizern geführt. Etwas teuer, dafür mit direktem Blick auf die Krokodile im Fluss.

Das Marienfluss-Tal sieht so ähnlich aus wie die Landschaft auf der Angolaseite. Nur halt mit viel mehr Tieren. Springbocks, Strausse und und.

Von Syncro fuhren wir in den Süden. Entlang dem Marienfluss, bzw. der Skeleton Coast bis nach Purros. Wieder ein Community Camp, dieses mal mitten im Flussbeet mit der Chance, Elefanten zu sichten. Wir hatten kein Glück. Auch entlang des Hoarusib-Tals hatten wir wenig Erfolg. Wir fuhren weiter nach Sesfontain, in ein anderes Community Camp. Elefanten sahen wir schliesslich im Hoanib-Tal. Eindrücklich.

Von Sesfontain fuhren wir durch die Palmwegregion, sahen eines der seltenen Wüstennashörner und erreichten nach einem offiziellen Wildcamp Oppi Koppi. Von Belgiern in Kamanjab geführt, darf man da als Overlander umsonst stehen. Wir nutzten das und liessen unser Geld dafür im Restaurant liegen. Für leckeres Essen und köstlichen Wein. Auch Reserven gab es in Kamanjab wieder, für unsere Tour durch den Etosha Nationalpark.

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